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Innovationsbeauftragter der Bundesregierung für grünen Wasserstoff erläutert Einsatzmöglichkeiten in Industrie

Auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten im Enzkreis, Philippe A. Singer, besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Innovationsbeauftragte der Bundesregierung für grünen Wasserstoff, Dr. Stefan Kaufmann, die Gießerei Casper in Remchingen-Nöttingen. Nach einer Werksführung mit Geschäftsführer Felix Casper, dem CDU-Wahlkreisabgeordneten MdB Gunther Krichbaum und dem Remchinger CDU-Vorsitzenden Roland Kröner stellte derin den Medien oft als "Mr. Wasserstoff" bezeichnete Dr. Kaufmann die nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung vor. Grüner Wasserstoff, beispielsweise aus überschüssigem Windstrom gewonnen, ist nach Meinung der beiden CDU-Politiker Kaufmann und Singer eine der Säulen der Energiewende, einsetzbar nicht nur bei Antrieben im Bereich Mobilität, sondern auch in der Energiewirtschaft oder in der Chemie- oder Stahlindustrie. Einer der Diskussionspunkte war auch die zukünftige Bedeutung des Wasserstoffs im Gebäudesektor sowie der wichtige Beitrag dieses Energieträgers im Rahmen der Entwicklungshilfe. Einig waren sich Wasserstoffexperte Dr. Kaufmann und CDU-Landtagskandidat Philippe. A. Singer bei ihrem Ausblick, dass diese Zukunftstechnologie nicht das Ende sondern die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors in der Automobilindustrie bedeute. "Da sind die Grünen auf dem Holzweg", so Singer, "Transformation bedeutet für mich nicht Verbote mit Schaden für unsere Wirtschaft und dem Verlust von Arbeitsplätzen, sondern Aufbruch und Investitionen in neue Technologiefelder".

Felix Casper, Dr. Stefan Kaufmann, Philippe A. Singer und Dr. Uwe Braun bei einem Gussvorgang in der Produktionsabteilung der Firma Casper

Unter Wahrung der Corona-Abstandsregeln fand das Gespräch zur Wasserstoffenergieversorgung in der Produktionshalle statt: (von links) Philippe A. Singer, Felix Casper, Roland Kröner, Gunther Krichbaum (MdB) und Dr. Stefan Kaufmann (MdB)

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