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Riesiges Interesse bei der CDU-Sommerveranstaltung

Noch war es der Rundgang durch eine Baustelle und die rund 150 Besucher, die der Einladung der Remchinger CDU zur Besichtigung des neuen Rathauses
gefolgt waren, mussten mehrfach aufpassen, um den auch zu später Stunde noch beschäftigten Handwerkern mit ihren Gerätschaften nicht in die Quere zu kommen. Überrascht von dem großen Zuspruch organisierte man die Besichtigungstour kurzerhand um. Statt eines gemeinsamen Rundgangs teilte der Remchinger CDU-Vorsitzende Roland Kröner nach seiner Begrüßung die Gäste in vier Gruppen ein, die dann hintereinander durch das fünfeckige Gebäude geführt wurden. Auf diese Weise konnten die vielen Besucher einen guten Eindruck gewinnen, wie das neue Rathaus am San Biagio-Platani-Platz zwischen Kulturhalle, Diakonie, Altenheim und B10 schon bald aussehen wird.
Die Eröffnung war für Anfang Oktober geplant, wird aber wohl auf das Jahresende verschoben, gab Bürgermeister Prayon bekannt. Der Grund sei, dass sich durch die derzeitige Hochkonjunktur im Baugewerbe einzelne Gewerke verzögert haben und Gestaltungswünsche der Gemeinderäte noch mitaufgenommen werden mussten. Die von verschiedenen Seiten befürchtete Kostenexplosion sei nicht eingetreten. Der Bau mit seiner Fläche von 4 400 Quadratmetern bietet auf vier Stockwerken Platz für die annähernd 50 Verwaltungsmitarbeiter und soll 13,7 Millionen Euro kosten. Der Bürgermeister ist „zuversichtlich, dass wir im Rahmen bleiben“.
Diskussionen gab es vor Baubeginn um die Tiefgarage und die Gastronomie im Gebäude. Nachdem das „Brauhaus 2.0“ Ende Juni bereits eröffnet hat ist Braumeister Jochen Martin momentan dabei, das erste echte „Remchinger Bier“ zu brauen. Die Gastronomie sei ein Angebot, um den Platz in der Ortsmitte auch am Wochenende zu beleben, wenn im Rathaus in der Regel nicht gearbeitet wird, betonte der Bürgermeister. Fremdvermietungsbereiche solle es auf jeder Etage geben. Hier bestehe eine Flächenreserve für künftigen Eigenbedarf der Gemeinde.
Umstritten war auch die Tiefgarage – vor allem wegen der zusätzlichen Kosten. Die Hälfte werde allerdings mit Landeszuschüssen finanziert, so Prayon. Der Bedarf für die 89 Stellplätze sei da, wie sich durch das Interesse der im neuen Gebäude eingemieteten Polizeistation sowie vom benachbarten Altenpflegeheim und der Diakonie gezeigt habe. Begünstigt durch das Wetter am Besichtigungstag genossen im Anschluss an die Führungen viele Besucher den schönen Sommerabend und nutzten ausgiebig das Gastronomieangebot von „Brauhaus 2.0“ auf dem Platz vor dem Rathaus.


Vor etwa 150 Besuchern erläuterte Bürgermeister Prayon Details zum Rathausneubau, wegen der großen Hitze im Kulturhallenfoyer.


Eine Besuchergruppe in der Eingangshalle des neuen Rathauses.


Eine Besuchergruppe im künftigen Standesamt.
Fotos: Stefan Urbitsch

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